Flörré Christian
Christian Flörré wurde 1973 in Wien geboren. Seit seinem fünften Lebensjahr erhielt er Musikunterricht. Im Alter von 12 Jahren begann er seine kirchenmusikalische Ausbildung zunächst am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik, welche er nach seiner Matura an der Wiener Musikuniversität fortesetzte. Zu seinen Lehrern zählten Peter Planyavsky und Klaus Kuchling (Orgel), Wolfgang Sauseng (Komposition) sowie Johannes Prinz, Johannes Hiemetzberger und Erwin Ortner (Chorleitung). Seine Studien schloss er 2003 mit Diplomprüfungen in den Fächern Orgel und Komposition ab. Zahlreiche Konzerte bestritt er seither als Solist oder Begleiter an Orgel, Klavier und Cembalo, u.a. beim internationalen Chorfestival in Pordenone (I) gemeinsam mit dem Kärntner Madrigalchor. Während seines Studiums wirkte er mehrere Jahre als Vertretungs-Organist am Klagenfurter Dom und bis heute auch am Dom zu St. Stephan in Wien.
Verstärkt wendet er sich in jüngerer Vergangenheit seiner Kompositionsleidenschaft zu. So entstanden etwa Werke für Orgel (Salve Regina, Resurrectio), die Evangelienmotette Finsternis für Kammerorchester und Altus, die Kritzendorfer-Jazzmesse als Auftragswerk für einen Rundfunk-Gottesdienst, zahlreiche Psalm-Vertonungen sowie das Kinder-Singspiel Findet Lupo. Für seine große Konzert-Kantate Vanitas erhielt er ein Stipendium der Alban Berg-Stiftung für junge Komponisten. Im vergangenen Jahr brachte er gemeinsam mit der Sopranistin Gerda Heger seine Psalm-Arie Die mit Tränen säen in Maria Saal erstmals zur Aufführung. Neben seiner musikalischen Tätigkeit absolvierte Flörré noch die Ausbildung zum Hauptschullehrer und studiert derzeit Sozialmanagement an der Wirtschaftsuniversität Wien. Beruflich engagiert er sich seit mehreren Jahren als Verwaltungsleiter in einem Wiener Wohn- und Pflegeheim. Seine Frau Ulrike und er sind seit 9 Monaten glückliche Eltern ihres Sohnes Elija.
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